

Die G.E. Palade UMPhST of Targu Mures ist mit über 13.000 Studierenden die größte und forschungsstärkste medizinische Hochschule Rumäniens und spielt eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung evidenzbasierter Medizin. Durch neuartige Technologien, Diagnose- und Therapiemethoden, die an der Universität entwickelt werden, können gesundheitliche Risikofaktoren frühzeitig erkannt und die Behandlung verbessert werden. Parallel zur hochqualitativen Lehre bildet die Forschung einen wesentlichen Schwerpunkt. Der Campus in Hamburg (UMFST-UMCH) verbindet Forschung und Lehre, wodurch Studierende praxisnah an neuesten Ergebnissen teilhaben. Neben interdisziplinären Projekten arbeitet die Universität in über 150 Kooperationen mit internationalen Experten. Die intensive Forschungsarbeit führt regelmäßig zu Patenten und Publikationen, die auf Fachkongressen präsentiert werden.
Der Forschungsauftrag der George Emil Palade University of Medicine, Pharmacy, Science and Technology of Târgu Mureș besteht darin, exzellente interdisziplinäre Forschung zu fördern, indem Grundlagen-, translationale und angewandte Forschung mit Lehre, Innovation, biomedizinischer Entdeckung, klinischer Anwendung und Technologietransfer verknüpft werden. Die Universität strebt eine starke nationale und internationale Wirkung an und fördert zugleich eine Kultur wissenschaftlicher Integrität und Innovation. Ziel der G.E. Palade UMPhST ist es, Forschung mit spürbarem gesellschaftlichem Nutzen zu betreiben und evidenzbasierte Lösungen zu entwickeln, die zentrale Herausforderungen in Gesundheit, Wissenschaft und Technologie adressieren.
Die Vision der Universität ist es, sich als anerkannter europäischer Forschungsstandort zu etablieren, indem sie ein starkes, international vernetztes Forschungsumfeld kultiviert und einen wesentlichen Beitrag zum Wissensfortschritt in Medizin, Pharmazie, Natur- und Technikwissenschaften leistet.

Professorin für Medizinische Genetik an der George Emil Palade University of Medicine, Pharmacy, Science and Technology of Târgu Mureș (G.E. Palade UMPhST) und am Kreiskrankenhaus Târgu Mureș, Rumänien. Prof. Claudia Bănescu ist Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer und verfügt über umfassende Erfahrung in der Koordination und Mitarbeit an nationalen und internationalen Forschungsprojekten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Molekulargenetik und in modernen genomischen Technologien, die bei malignen Hämatopathien, neurodegenerativen und neuroentwicklungsbedingten Erkrankungen sowie multifaktoriellen Krankheitsbildern zum Einsatz kommen. Zusätzlich zu ihrer Funktion als Prorektorin ist sie Vizepräsidentin der Rumänischen Gesellschaft für Medizinische Genetik, Leiterin der Abteilung für Genetik, Molekular- und Zellbiologie an der G.E. Palade UMPhST und Koordinatorin der Einheit für wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung der Universität. Ihre wissenschaftliche Arbeit umfasst mehr als 150 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften.
Während der UMFST-UMCH Days 2025 hatten die Studierenden die Möglichkeit Abstracts einzureichen, in denen sie sich mit forschungsrelevanten Fragen der Medizin beschäftigen. Die Förderung der Forschung hat am UMFST-UMCH eine hohe Bedeutung und die Scientific Sessions, die im Zuge der Universitätstage stattfanden, haben dazu beigetragen, die Studierenden in diesem Bereich zu unterstützen.
Die Studierenden präsentierten in Kurzvorträgen im Auditorium des Hamburger Campus eine Vielzahl von Themen, welche die Gremien beeindruckten. Ein klinisches und ein vorklinisches Komitee beurteilte die Arbeiten der Studierenden und kürten die Gewinnerinnen und Gewinner der Scientific Sessions.
Wir sind stolz bekannt zu geben, dass eine Zusammenfassung aller eingereichten Abstracts in der Beilage der Zeitschrift 'Acta Marisiensis seria Medica' veröffentlicht wurde. Den dazugehörigen Newsbeitrag finden sie hier.



Wissenschaftliche Vollpublikationen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Indikator | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
| In Q1-Zeitschriften veröffentlichte Artikel (Journal Citation Reports, Web of Science) | 73 | 143 | 194 | 206 | 292 |
| In Q2-Zeitschriften veröffentlichte Artikel (Journal Citation Reports, Web of Science) | 61 | 85 | 80 | 79 | 97 |
Web-of-Science-Zitationen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Indikator | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
| Zitationen in Web of Science | 294 | 1315 | 2856 | 4917 | 7783 |
| Zitationen in SCOPUS | 0 | 169 | 1276 | 3776 | 7244 |
Nationale und internationale Veranstaltungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Indikator | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
| Nationale Veranstaltungen – Gesamt | 16 | 18 | 20 | 31 | 38 |
| Nationale Veranstaltungen – als Veranstalter | 10 | 12 | 16 | 22 | 29 |
Anzahl der Promotionsbetreuenden | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Indikator | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
| Doktorandenschule für Medizin und Pharmazie – Anzahl der Promotionsbetreuenden | 72 | 77 | 80 | 86 | 92 |
| Doktorandenschule für Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften – Anzahl der Promotionsbetreuenden | 22 | 23 | 23 | 24 | 24 |

Um Studierende für die Forschung zu begeistern, wurde die Junior Researcher Academy ins Leben gerufen. Diese Veranstaltungsreihe vermittelt die Grundlagen und neueste Ansätze des wissenschaftlichen Arbeitens in der Medizin.
Durch die Einbindung in universitäre Forschungsgruppen erleben die Studierenden hautnah, wie Thesen formuliert und überprüft sowie innovative medizinische Lösungen entwickelt werden. So schärfen sie nicht nur ihr wissenschaftliches Gespür, sondern sammeln wertvolle Erfahrungen im internationalen und interdisziplinären Teamwork.
Die Academy unterstützt Studierende, die eine Karriere in der Forschung anstreben, mit verschiedenen Formaten:
Diese bieten Möglichkeiten zum Austausch, Lernen und zur Vernetzung mit einer wachsenden Community von Forschungsinteressierten.

Der Junior Researcher Student Club ist eine studentische Initiative, die Neugier, kritisches Denken und wissenschaftliches Arbeiten fördert. Ziel des Clubs ist es, eine Kultur der Forschung und des interdisziplinären Austauschs unter Studierenden zu stärken.
Der Club bietet:
Der Junior Researcher Club lädt alle Studierenden ein, die Freude am Entdecken haben und ihre ersten Erfahrungen in der Welt der Forschung sammeln möchten.